Die Virtualisierung von Servern hat klare Vorteile und ist die Basis für schlanke IT-Infrastrukturen mit verbesserter Resourcennutzung. Auch Oracle hat diesen Trend erkannt und hat kurz nach dem Erscheinen des eigen-supporteten Betriebssystems Oracle Enterprise Linux mit Oracle VM eine XEN basierte Virtualisierungssoftware auf den Markt gebracht.
Immer häufiger stellt sich nun jedoch die Frage: Wie muss ich meine, in virtuellen Umgebungen installierte Oracle Software, (Datenbank, IAS, ...) lizenzieren? Nicht selten kommt es vor, dass die installierte Oracle Software nicht die kompletten Systemresourcen der eingesetzten Hardware zugewiesen bekommt.
Oracle unterscheidet dazu zwei Formen:
- Soft-Partitioning
- Hard-Partitioning
Alles was nicht direkt auf der Hardware partitioniert werden kann, gilt als Soft-Partitioning und muss wie üblich nach der eingesetzten Hardware lizenziert werden. Wird beispielsweise eine Oracle Datenbank Standard Edition (Prozessor-Lizenzierung) auf einer 4 Prozessor-Maschine betrieben und mittels Virtualisierung dieser jedoch nur 2 CPUs zugewiesen, müssen dennoch alle 4 CPUs lizenziert werden.
Bei Oracle ist man derzeitig bemüht eine gerechte Lösung für dieses Lizenzierungsproblem zu finden. Ein erster Schritt in die richtige Richtung ist bereits erfolgt, in dem Oracle auch ein Soft-Partitioning freigibt, sofern als Virtualisierungssoftware Oracle VM eingesetzt wird. Damit möchte Oracle die weitere Verbreitung der eigenen Virtualisierungssoftware begünstigen.
Bei weiteren Fragen zu Lizenzierungsthemen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.
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