Amazon Web Services (AWS)

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Amazon Relational Database Service (Amazon RDS)

Der Webservice Amazon Relational Database Service (Amazon RDS) erleichert die Einrichtung und Betrieb einer relationalen Datenbank in der Cloud. Neben der Oracle Datenbank und dem Microsoft SQL Server wird eine Vielzahl an weiteren Datenbanken unterstützt, darunter auch MySQL, MariaDB und PostgreSQL.

Wichtigste Funktionen und Vorteile von Amazon Relational Database Services (RDS)

Zu den wichtigsten Funktionen und Vorteilen der Relational Database Services (kurz RDS) von Amazon zählen:

  • benutzerfreundliche Oberfläche
  • automatisierte Software Patches und Updates
  • SSD-unterstützte Speicherung von Daten
  • einfache Skalierung von CPU- und RAM-Ressourcen
  • einfache Skalierung der Storagekapazität
  • automatisierte Backups
  • Datenbank-Snapshots
  • Netzwerkverschlüsselung und -isolierung
  • Identity und Access Management zur Verwaltung von Berechtigungen

Amazon RDS für Oracle Datenbanken


Unterstützte Datenbankversionen

Amazon RDS for Oracle unterstützt die unter Support stehenden Datenbankversionen

  • 12.1.0.2
  • 11.2.0.4


Die Datenbank Releases 12.2.0.1 und 18c werden momentan noch nicht angeboten.

Amazon RDS für Microsoft SQL Server


Unterstützte SQL Server Versionen

Amazon RDS for Microsoft SQL Server unterstützt zum aktuellen Zeitpunkt die SQL Server Versionen

  • SQL Server 2017
  • SQL Server 2016
  • SQL Server 2014
  • SQL Server 2012
  • SQL Server 2008 R2

Unterstützte Datenbankeditionen

Bei der Nutzung von Oracle RDS for Oracle können wahlweise vorhandene Oracle Lizenzen eingebracht werden (Bring-your-own-License - BYOL) oder alternativ auf Services zurückgegriffen werden, bei denen die Lizenz bereits inkludiert ist:

  • Bring-your-own-license (BYOL)
    Es können Lizenzen der Oracle Datenbank Enterprise Edition, Standard Editon Two, Standard Edition One und Standard Edition verwendet werden. Voraussetzung ist jedoch, dass ein aktiver Supportvertrag vorhanden ist. Zudem sind die Oracle Lizenzierungsrichtlinien für autorisierte Cloud Umgebungen zu berücksichtigen.
     
  • Lizenz enthalten
    Amazon bietet zum aktuellen Zeitpunkt Services mit enthaltener Standard Edition One SE1 (11.2.0.4) oder alternativ mit Standard Edition Two SE2 (12.1.0.2) Lizenz an.

Unterstützte SQL Server Editionen

Bei Amazon RDS für Microsoft SQL Server ist die Softwarelizenz bereits enthalten. Das Bring-your-own-license (BYOL) - Modell ist hier nicht verfügbar. Amazon RDS unterstützt die Editionen Enterprise, Standard, Web und Express.


Nicht unterstützte Oracle Datenbank Features

Amazon unterstützt nicht alle Features, die von der Oracle bereitgestellt werden. Abhängig von der Datenbankversion gibt es verschiedenste Einschränkungen

Oracle Datenbank 12c

  • Automated Storage Management (ASM)
  • Data Guard / Active Data Guard
  • Database Vault
  • Java Support
  • Multitenant Database
  • Real Application Clusters (RAC)
  • Unified Auditing


Oracle Datenbank 11gR2

  • Real Application Clusters (RAC)
  • Real Application Testing
  • Data Guard / Active Data Guard
  • Oracle Enterprise Manager Grid Control
  • Automated Storage Management
  • Database Vault
  • Streams
  • Java Support
  • Oracle Label Security
  • Oracle XML DB Protocol Server

Nicht unterstützte Microsoft SQL Server Features

Amazon unterstützt nicht alle Funktionen, die im Vergleich zu einer lokalen Microsoft SQL Server Installation genutzt werden könnten. Dazu zählen:

  • Always On (2012 Enterprise Edition)
  • Stretch database
  • Backing up to Microsoft Azure Blob Storage
  • Buffer pool extension
  • BULK INSERT and OPENROWSET(BULK...) features
  • Change Data Capture (CDC) - Consider using Change Tracking as an alternative to CDC.
  • Data Quality Services
  • Database Log Shipping
  • Database Mail
  • Distributed Queries (i.e., Linked Servers)
  • Distribution Transaction Coordinator (MSDTC)
  • File tables
  • FILESTREAM support
  • Instant file initialization
  • Maintenance Plans
  • Performance Data Collector
  • Policy-Based Management
  • PolyBase
  • Replication
  • Resource Governor
  • Server-level triggers
  • Service Broker or additional T-SQL endpoints (all operations using CREATE ENDPOINT are unavailable)
  • SQL Server Audit
  • WCF Data Services