Oracle Datenbank Optionen

kostenpflichtige Zusatzoptionen zur Erweiterung des Funktionsumfangs der Enterprise Edition

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Die Oracle Datenbank Enterprise Edition bietet bereits eine Vielzahl von Features und Funktionen, die nicht nur für große Unternehmen interessant sind, um Datenbank-Infrastrukturen effizient, performant und ausfallsicher zu betreiben. Mit den Oracle Datenbank Enterprise Editionen Optionen kann man dieses Leistungspektrum deutlich ergänzen.

Bei den kostenpflichtigen Zusatzoptionen ist die Lizenzierung einer Oracle Datenbank Enterprise Edition zwingend erforderlich. Diese sind nicht als "Stand-alone-Produkt" oder mit Standard Edition erhältlich!

Diese Seite gibt einen kleinen Überblick über die wichtigsten Optionen, was alles enthalten ist und wofür man es einsetzen kann. Die Produkte unterliegen kontinuierlichen Weiterentwicklungen, so dass es vorkommen kann dass einzelne Features, Funktionen von Datenbanken und/oder Optionen anderen Produkten zugeordnet werden oder eingestellt wurden und.

Oracle Multitenant

Die Multitenant Option ermöglicht bis zu 252 Pluggable Databases (PDB) - also "steckbare Datenbanken" - in eine Container Datenbank zu integrieren und bietet somit effizientes administrieren, patchen oder migrieren der Datenbanken. Man spricht von sogenannter Mandantenfähigkeit.

Dabei handelt es sich nicht nur um ein neues Feature der Datenbank, es verändert die Betrachtungsweise und die Architektur der Datenbanken grundlegend. Sowohl Data Guard als auch RMAN greifen künftig nur noch auf die CDB zu, was ebenfalls zu einer deutlichen Reduktion des administrativen Aufwandes führt.

Oracle Active Data Guard

Oracle Active Data Guard eignet sich für besonders für Unternehmen, die bereits Oracle Data Guard zur Absicherung der Produktivumgebung nutzen. Der Einsatz von Active Data Guard ermöglicht zusätzlich die produktive Datenbank durch Auslagerung von Read-Only-Transaktionen auf das Standby-System zu entlasten. Das kann insbesondere der Fall sein, wenn die Standby Datenbank für Reportingzwecke mit intensiven Abfragen, als Online-Katalog oder als Online-Auftragsverfolgungssystem genutzt werden soll, um nur einige Anwendungsbeispiele zu nennen.

Erstmalig mit Oracle Datenbank 12c ist ein neues Feature im Active Data Guard verfügbar und nennt sich „Oracle Active Data Guard Far Sync“. Far Sync wirkt Latenzen und Performanceeinbußen bei der Nutzung von „Zero Data Loss“ und beim Aufbau von Standby-Umgebungen über große Distanzen (WAN) entgegen.


Oracle Real Application Clusters (RAC)

Die RAC Option ist das Werkzeug der Wahl zum Aufbau geclusterter Datenbanken. Anders als bei Hardware- oder Betriebssystem-Clustern wird in diesem Fall die Datenbank geclustert und über mehrere Knoten verteilt werden. Anfallende Lasten können so effektiv auf mehrere Knoten verteilt werden und ermöglichen damit Parallelbetrieb.

Die Datenbank kann im laufenden Betrieb auf einen beliebigen Knoten im RAC-Verbund verschoben werden und ermöglicht damit z.B. die Wartung oder einen Austausch dieses Knotens im laufenden Betrieb ohne Unterbrechnung der Verfügbarkeit des Gesamtsystems.


Oracle Real Application Clusters One Node (Oracle RAC One Node)

Kombiniert die Vorteile eines Cold-Failover mit der Technologie von Oracle Real Application Clusters - also ein Hybrid zwischen Failover und echtem RAC. Es ermöglicht den Betrieb einer Single-Instance-Datenbank auf einer echten RAC-Infrastruktur. Es bietet ein klassisches Relocate bei Serverausfall und damit eine wesentlich höhere Verfügbarkeit als bei einem Single-Server-Betrieb.

Das eigentliche Alleinstellungsmerkmal ist die Möglichkeit der kontrollierten Onlinemigration von Single-Instance-Datenbanken von einem Node zu einem anderen.


Oracle Partitioning

Oracle Partitioning verbessert die Unterstützung für große Online-Transaktionsverarbeitungs-Applikationen (OLTP) sowie Data Marts und Data-Warehouse-Anwendungen (DSS) in puncto des Handlings, der Verfügbarkeit und der Performance, z.B. durch Partitionsaufteilung, zusätzliche Plattenbandbreite und neue Indexmethoden.

Dabei erlaubt Oracle Partitioning das physikalische Aufsplitten einer einzigen Datenbank-Tabelle in kleinere Untereinheiten zur signifikanten Performancesteigerung. Dieses Aufsplitten ist für den User bzw. die Anwendung transparent, d.h. man sieht weiterhin nur eine einzige logische Tabelle.

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