PostgreSQL Datenbank

PostgreSQL Datenbank - die fortschrittlichste Open-Source Datenbank für den professionellen Einsatz mit erstklassigem Support von ASPICON

Icon Cloud

PostgreSQL erfreut sich als leistungsstarkes und umfangreich funktionales Datenbanksysteme wachsender Beliebtheit. Mit über 30 Jahren aktiver Entwicklungsarbeit von über 400 Mitwirkenden entwickelte sich PostgreSQL nicht zuletzt mit zunehmender Digitalisierung zu einer strategischen Komponente. Nicht zuletzt der günstige Einsatz/Betrieb dieser Datenbank sondern auch der enorme Funktionsumfang macht PostgreSQL zu einer der stabilsten, flexibelsten und performantesten Datenbanken der Welt - und das zu einem Bruchteil der kosten anderer kommerzieller Datenbankhersteller. 

PostgreSQL läuft dazu auf allen wichtigen Betriebssystemen. Es kann zudem ohne Rücksicht auf "Lizenzregularien und Kosten" auch umfangreich in virtuellen oder Cloudumgebungen eingesetzt werden. Damit bietet es die ideale Plattform für einen vielseitgen, problemlosen Einsatz, um Digitalisierung zügig voranzutreiben.

Für den geschäftskritischen Betrieb von PostgreSQL Datenbanken bietet ASPICON erstklassigen, professionellen Support. Je nach technischen Anforderungen, stehen neben der Community Editionen auch weitere kommerzielle Editionen und Erweiterungen für den Einsatz zur Verfügung.


PostgreSQL Community Edition

Alle Core-Features der Datenbank werden im Rahmen der GPL-Lizenz kostenfrei zur Verfügung gestellt. Der Support erfolgt über die PostgreSQL Community oder auch mit Hilfe spezialisierter Drittanbieter.

Die Community Edition steht für über 30 Plattformen und Betriebssysteme, einschließlich Linux, Unix, Mac und Windows zur Verfügung und bringt bereits von Haus aus zahlreiche Features und Funktionen der Enterprise Klasse mit.


ASPICON Managed Services

Als wesentlichen Mehrwert zur Community Edition bietet ASPICON zusätzlich Managed Services für PostgreSQL Datenbanken an

  • PostgreSQL Rufbereitschaften 
    Rufbereitschaft mit zentraler deutschsprachiger Service-Hotline
     
  • Ad-hoc Services für alle PostgreSQL Editions
    via Telefon oder Ticketsystem
     
  • Monitoring Services
    24x7 Überwachung Ihrer geschäftskritischen Systeme zur Vermeidung potentiell ungeplanter Downtimes, ideal in Kombination mit Rufbereitschaften
     
  • Fully Managed Services
    Übernahme des kompletten Betriebes Ihrer Datenbankinfrastruktur für maximale Uptime

Core Features und Funktionen der PostgreSQL Community Edition

Mit PostgreSQL Comminuty Edition werden per default folgende Feautres und Funktionen mit geliefert:

  • Cluster in beliebiger Größe
    Einzelne Datenbanken sind sogenannte Single Points of Failure und gehören nicht in produktive Umgebungen. Mittels verschiedener Replikationsmechanismen kann PostgreSQL einzelne Tabellen oder ganze Datenbanken auf quasi beliebig viele Knoten synchronisieren. Der Datenabgleich kann bereits im Standardumfang über ein Streaming der Transaktionsinformationen erfolgen - auf Wunsch mit Sicherstellung einer Zero-Data-Loss-Policy. Standby-Datenbanken dürfen während der laufenden Synchronisation zum Lesen offen bleiben. Die Streamingfunktionalität im PostgreSQL-Cluster ist somit funktional dem Oracle Data Guard bzw. Oracle Active Data Guard aus der Oracle Enterprise Edition gleichzusetzen.
    Unter Einsatz von freien oder kommerziellen Extensions können obendrein Multi-Master-Replikation oder Shared-Nothing-Multi-Master-Architekturen aufgebaut werden, wodurch verteilte Architekturen über mehrere Kontinente hinweg möglich sind.
     
  • Backuptool pg_basebackup und BARMAN
    pg_basebackup ist Teil des PostgreSQL-Paketes und unterstützt Backup und Point-in-Time-Recovery. Die mit pg_basebackup erstellte binäre Kopie der Datenbank ist wesentlich schneller wiederherzustellen als ein logischer Dump. 
    Mit pg_basebackup erstellte Backups können zudem auch als Grundlage für Standby-Datenbanken oder neue eigenständige Instanzen - zum Beispiel für Test oder Entwicklung - verwendet werden. pg_basebackup selbst kann allerdings nur Vollbackups der Datenbank und Backups der Transaktionslogs (bei Oracle "Archived Redologs" oder kurz "Archivelogs", bei PostgreSQL "Write-Ahead Log" oder kurz "WAL" genannt) erstellen. Grob vergleichbar ist es in seiner Arbeitsweise mit einem "backup as copy database plus archivelog" des Oracle Recovery Managers (RMAN). Diese Limitierungen lassen sich aber durch Einsatz des Backuptools BARMAN weitgehend aufheben.
     
  • Security
    PostgreSQL unterstützt verschiedene Authentisierungsverfahren beginnend bei unbedingtem Vertrauen über klassische Passworte bis hin zu SSL-Authentisierung und Anbindung an externe Authentisierungsdienste wie z.B. Radius, LDAP oder PAM. Auch Proxy-Authentisierung wird unterstützt. Anders als bei Oracle kann PostgreSQL je Benutzer und Datenbank und Herkunft der Connection unterschiedliche Authentisierungsverfahren nutzen. Connections zu einer PostgreSQL-Datenbank werden out-of-the-box SSL-verschlüsselt, wenn am PostgreSQL-Server ein SSL-Zertifikat hinterlegt ist. Symmetrische Connection Encryption ist somit nicht genau so trivial wie Oracles Transparent Network Encryption einzurichten, der Aufwand muss jedoch in keinem Fall den Vergleich mit dem Sicherheitsgewinn scheuen.
     
  • Partitionierung
    PostgreSQL unterstützt verschiedene Methoden der Tabellen-Partitionierung. Das ermöglicht PostgreSQL nur relevante Teile, von sonst erheblich größeren Tabellen, zu lesen und beschleunigt das Arbeiten mit großen Datenmengen.

3rd Party Tools als sinnvolle Ergänzung zur PostgreSQL Community Edition

Es gibt weitere interessante 3rd Party Tools in perfekter Ergänzung zu den Core Features. Teilweise sind bestimmte Elemente bereits kostenfrei in der Community Edition enthalten.

  • Backuptool BARMAN
    BARMAN ermöglicht Backup & Recovery auf Enterprise Niveau. Neben der Möglichkeit Remote-Backup anzulegen und auch Backups remote wiederherzustellen, besitzt BARMAN einen Backup-Katalog, ermöglicht das Erstellen inkrementeller Backups und das Definieren und automatische Durchsetzen sogenannter Retention Policies. Inkrementelle Backups werden über einen rsync-Blockvergleich durchgeführt und nur veränderte Blöcke werden übertragen. Vom BARMAN-Server werden Vollbackups und die inkrementellen Sicherungen über hard-links wieder zu einem Full-Backup "zusammengesetzt", was von der grundsätzlichen Idee vergleichbar ist mit den Virtual Full Backups der Oracle Zero Data Loss Recovery Appliance. Eine Wiederherstellung geschieht dann wesentlich schneller als man es z.B. von einer klassisch mit RMAN inkrementell gesicherten Oracle-Datenbank kennt (Restore Vollbackup + Recovery der inkrementellen Backups + Recovery der Archivelogs), da hier nur das Virtual Full Backup wiederherzustellen ist und WALs nachzuziehen sind. BARMAN stellt darüber hinaus einen Daemonprozess zur Verfügung, der WALs (Transaktionslogs) parallel zu Ihrem Entstehen auf der Primärdatenbank ins Backup streamen kann, womit auch im Backup praktisch Zero Data Loss erreicht werden kann.
    Komfortabel ist die zentralisierte Steuerung der Backups mehrerer Cluster sowie das Synchronisieren geografisch verteilter Backups. Dank der verschiedenen unterstützten Backup-Techniken können auch PostgreSQL Server auf Windows Basis gesichert werden.
     
  • Sharding mittels Foreign Data Wrapper
    Um hohe Last auf mehrere Server zu verteilen lässt sich Sharding mit Hilfe des so genannten Foreign Data Wrappers "postgres_fdw" einsetzen. Die Arbeitsweise hierbei ist vergleichbar mit der Tabellen-Partitionierung, mit dem Unterschied, dass die Partitionen auf verschiedene Server verteilt werden. Somit kann die Gesamtlast effektiv verteilt und Architekturen die mit hunderttausenden Queries pro Sekunde arbeiten können, aufgebaut werden.
     
  • repmgr
    repmgr vereinfacht administrative Aufgaben wie das Erstellen und Einrichten von Standby-Datenbanken und beherrscht dabei sowohl Master-Standby-Replikationen mit einem oder mehreren Standby-Instanzen als auch kaskadierte Architekturen. Neben Überwachung von Replikation und Cluster-Zustand, stellt repmgr Funktionen für manuellen Switchover oder Failover und Dank mitgliefertem Deamon auch automatischen Failover zur Verfügung.
    Die halbautomatisch eingerichtete Replikation der Datenbanken kann mit den in PostgreSQL 9.4 eingeführten sogenannten "Replikation-Slots" arbeiten, was das WAL-Retention-Management vereinfacht. Weiterhin unterstützt repmgr die "Bi-Directional Multi-Master Replication" oder kurz "BDR" unseres Partners 2nd Quadrant.
     
  • PgBouncer
    PgBouncer ist ein leichtgewichtiger Verbindungsmanager, ein sogenannter "Connection pooler" für PostgreSQL. Wie mit Verbindungen aufgebaut , gehalten und beendet werden, kann grob über den Pooling-Typ, nach Session, Transaction oder Statement und feingranular über eine ganze Reihe von Limits eingestellt werden. Als Vermittler zwischen Client-Anwendungen und Datenbank spielt er seine Stärken da aus, wo sehr viele kurzlebige Verbindungen zu einer Datenbank aufgebaut werden.