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Lokale TempDB im Microsoft AlwaysOn Failover Cluster

Seit dem SQL Server 2012 kann die TempDB in einer Failover Konfiguration auch auf lokalen Platten liegen. Durch Einsatz einer SSD kann so die Performance verbessert werden.

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Seit dem Microsoft SQL Server 2012 können die TempDB Dateien in einer Failover Cluster Konfiguration, statt auf dem geteilten Storage, auf einer lokalen Disk liegen. Dadurch können Sie die Performance ihres SQL Server Clusters deutlich steigern.

In den Versionen davor mussten sich ALLE Datenbankdateien auf dem geteilten Storage des Clusters befinden.
Das ist aber nicht nötig, da die TempDB bei jedem Schwenk neu erstellt wird.

Die TempDB ist in den meisten SQL Server Umgebungen recht stark beansprucht. Wenn jede Lese- und Schreibaktion auf die TempDB, statt über die SAN Umgebung, auf einer lokalen SSD Festplatte geschieht, verbessern sich die Antwortzeiten.

Um die TempDB Dateien auf einen lokalen Datenspeicher zu legen, müssen lediglich die Pfade zu den Dateien in der Master Datenbank angepasst werden.

Das kann durch folgende Befehle erreicht werden:

USE master ;
GO
ALTER DATABASE tempdb
MODIFY FILE (NAME = tempdev, FILENAME = 'D:\tempdbdata\tempdb.mdf');
GO
ALTER DATABASE tempdb
MODIFY FILE (NAME = templog, FILENAME = 'E:\tempdblogs\templog.ldf');
GO

Dabei stellen D: und E: jeweils eine lokale SSD Festplatte dar. Wenn die Befehle ausgeführt werden, bekommen Sie eine Warnung angezeigt, da Sie sich auf einer Failover Cluster Instanz befinden.

Local directory 'D:\tempdbdata\tempdb.mdf'is used for tempdb in a clustered
server. This directory must exist on each cluster node and SQL Server
service has read/write permission on it.
The file ”tempdev” has been modified in the system catalog. The new path
will be used the next time the database is started.

Local directory 'E:\tempdblogs\templog.ldf' is used for tempdb in a
clustered server. This directory must exist on each cluster node and SQL
Server service has read/write permission on it.
The file ”templog” has been modified in the system catalog. The new path
will be used the next time the database is started.

Das ist soweit OK. Sie müssen sicherstellen, dass die Verzeichnisse auf beiden Instanzen existieren. Der SQL Server Dienst der jeweiligen Instanz muss Schreib- und Leserechte in dem Verzeichnis besitzen.

Microsoft AlwaysOn Failover Cluster mit lokalen SSDs für TempDB

 

Fazit

Wenn Sie einen Microsoft SQL Server AlwaysOn Failover Cluster betreiben oder betreiben möchten, stellen Sie einen lokalen, schnellen Speicher für die TempDB zur Verfügung. Das können wahlweise SAS oder SATA SSD Festplatten sein oder aber eine sehr schnelle PCIe SSD Flash Karte.

Das spart Platz und I/O Anfragen auf dem teuren SAN Storage und erhöht die I/O Performance der TempDB.

Sie benötigen Unterstützung bei dem Aufbau und der Installation einer AlwaysOn Failover Clusters oder einen anderen Microsoft SQL Server HA-Technologie? Rufen Sie uns unter +49.371.909515-100 an. Unsere Spezialisten helfen Ihnen gern weiter.