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DBA-Tipp: Daten und Tabellen online restrukturieren mit dem Feature "Online Redefinition"

Im Rahmen der täglichen DBA-Arbeiten fallen zuweilen Anforderungen an, Änderungen an Daten oder Tabellenstrukturen vorzunehmen, die aufgrund ihrer Natur oder der vorliegenden Datenmenge eine längere Downtime oder zumindest eine deutliche Beeinträchtigung des Betriebes mit sich bringen würden. Für die Erledigung solcher Aufgaben steht in der Enterprise Edition das Feature „Online Redefinition“ zur Verfügung, dessen Arbeitsweise in diesem DBA-Tipp kurz erläutert werden soll.

Anwendungsfälle

Die Erfordernisse für ein Reorganisieren oder Restrukturieren einer Tabelle sind vielfältig. Einige davon können vollkommen transparent erfolgen, andere beeinträchtigen zumindest den Betrieb vorübergehend, dritte bedingen eine echte Downtime:

  • Änderung eines Spaltentyps oder Löschen einer Spalte – Während der DDL-Operation wird die betroffene Tabelle gegen Schreibzugriffe gesperrt. Bei Tabellen mit hinreichend großer Zeilenzahl kann das eine Anwendung inakzeptabel lang beeinträchtigen.
  • Wechsel der Tabellenorganisation von partitioniert in unpartitioniert oder umgekehrt bzw. Änderung der Partitionierungsmethode – Diese Operationen wären nur per Export/Import oder „insert as select“ durchführbar. In beiden Fällen bedeutet das eine Downtime für die Anwendung.
  • Sortierte Speicherung der Daten zur Verringerung des clustering factors eines Indexes – Auch das ist ohne Redefinition nur durch „insert as select“ durchführbar und damit mit einer Downtime verbunden.
  • Shrinken von Datafiles – Während die Defragmentierung von Tabellen und Indizes mittlerweile mittels der shrink-Funktion komplett online und transparent erfolgen kann, erfordert das Shrinken von Datafiles nach wie vor ein „alter table move“, um Tabellenobjekte und damit letztlich die High-Water-Mark in Richtung Datafilebeginn zu verschieben. Zwar kann das Bewegen der Tabelle selbst auch online erfolgen. Die auf der Tabelle definierten Indizes werden allerdings mit dem Verschieben unusable und müssen mit rebuild neu erstellt werden. Bis zum Abschluss des Rebuild (der zudem nur in der Enterprise Edition online erfolgen kann) dürfte zumindest die Performance leiden. Im schlimmsten Fall kann das vorübergehende Fehlen der an Indizes gebundenen primary-key- oder unique-Constraints sogar logische Inkonsistenzen in der Datenbank verursachen.

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Dbvisit Standby 7 verfügbar

Anfang Februar wurde Version 7 der Standbylösung Dbvisit Standby veröffentlicht.
Die wesentlichste Neuerung betrifft dabei den Mechanismus zum Transfer der Archivelog-Dateien. Bisher wurde dafür stets die Secure Shell (SSH) genutzt, was damit einher ging, dass unter Windows Betriebssystemen extra der Bitvise SSH Server installiert werden musste. Mit der neuen Version hält mit dem dbvnet Network Layer eine Alternative Einzug, die die Abhängigkeit auf SSH entfernt.

Dabei muss natürlich weder auf die Komprimierung noch auf die Verschlüsselung verzichtet werden. Der Transfer erfolgt per TCP, als Standardport wird 7890 verwendet. Bestehende Firewall-Infrastrukturen müssen gegebenenfalls angepasst werden.
Kann unter Linux und Unix basierten Systemen noch auf den bewärten SSH Transport Mechanismus zurückgegriffen werden, unterstützt die Windows Version von Dbvisit Standby 7 SSH nicht mehr.

Weitere Verbesserungen erfuhr die Web basierte GUI. Unter Linux Systemen existiert fortan ein neues Dashboard welches die wesentlichen Informationen zur konfigurierten Standby Umgebung bereit hält. Auch die Möglichkeit die Konfiguration mit Hilfe der Web GUI durchzuführen wurde verbessert. Das Look and Feel wurde dabei gegenüber Version 6 nicht verändert.

Schlussendlich wurde auch der Mechanismus zum Erstellen der Oracle Standby-Datenbank (CSD) erweitert. So wurde unter anderem die Unterstützung für Automatic Storage Management (ASM) verbessert und das Prüfen der Voraussetzungen auf dem Standby-Server verfeinert.

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Lohnt der Umstieg von MySQL 5.5 auf MySQL 5.6?

Sowohl MySQL 5.5 als auch MySQL 5.6 sind gleichermaßen verbreitet und werden zum aktuellen Zeitpunkt parallel weiterentwickelt. Aber wo liegen die Unterschiede der Versionen und lohnt sich das Upgrade?

Bessere Leistung und Skalierbarkeit

Aus Anwendungssicht bietet MySQL 5.6 eine bessere, fortlaufend lineare Leistung und Skalierbarkeit auf Systemen mit mehreren Prozessoren. Durch die Verbesserung der  InnoDB-Speicher-Engine kann MySQL 5.6 die Multi-Threading-Prozessoren bestmöglich ausnutzen.

Verbesserte Abfrageausführung: Verbesserter Optimizer

Der Optimizer von MySQL 5.6 wurde gründlich überarbeitet. Dadurch ist es möglich verschiedene Abfragetypen deutlich schneller auszuführen. Dazu gehören:

  • Subqueries
  • Abfragen mit durch LIMIT begrenzten sortierten Ergebnismengen
  • Auswertung von WHERE-Bedingungen in der Storage Engine
  • Multi-Range Reads und Batched Key Access

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NUMS, NUSS, NUP und die Fallstricke der Lizenzierung

Die Lizenzierung von Oracle ist für den Ungeübten im Allgemeinen schon eine Herausforderung. Aber auch für den versierten Spezialisten gibt es immer wieder Konstellationen, die zu kontroversen Diskussionen und Interpretationen der Lizenzrichtlininen führen. Dafür prädestiniert ist insbesondere das Thema, veraltete Oracle Lizenzmodelle auf aktuelle Infrastrukturen anzuwenden. Nicht selten trifft man in Unternehmen noch immer auf NUMS (Named User-Multi Server) Lizenzen oder NUSS (Named User-Single Server) Lizenzen. Diese müssen nun für eine korrekte Oracle Lizenzierung des aktuellen Datenbankservers (-infrastruktur) herhalten. Obwohl die NUMS Lizenz mit der heutigen Named User Plus Lizenz (NUP) praktisch nahezu identisch und auch für aktuelle Oracle Datenbankversionen einsetzbar ist, so gibt es Feinheiten, die einem im Falle einer Auditierung durch Oracle LMS schnell in in eine unangenehme Lage bringen können.

Dazu folgendes Beispiel: Ein Unternehmen hat seiner Zeit 300 NUMS Lizenzen erworben, die lizenzkonform alle internen, als auch alle externen Nutzerzugriffe auf die Oracle Datenbank abgedeckt haben. Im Laufe der Jahre kam dann eine Web-Anwendung hinzu, die mittels eines automatisierten Batch-Prozesses mit der vorhandenen Oracle Datenbank kommuniziert. Gemäß aktueller Lizenzierungsregeln ist ein automatisches Batching, also das automatisierte Importieren und Exportieren von Daten aus einer anderen relationalen Datenbank in eine Oracle Datenbank grundsätzlich in einer Userbasierten Lizenzierung enthalten. Man könnte nun davon ausgehen, dass die vorhandenen 300 NUMS Lizenzen also noch immer ausreichen würden. Aber genau hier liegt man völlig falsch, denn diese lizenzrechtlich dedizierte Betrachtung eines Datentransfers gab es für NUMS Lizenzen seinerzeit nicht. Der nicht direkte Zugriff auf die Oracle Datenbank, ob nun über ein Interface direkt von einem Applikationsserver oder aber eben von einer anderen Anwendungsdatenbank aus, wurde immer als Multiplexing bezeichnet.
Und für Multiplexing gilt, alle Nutzer am Multiplex-Frontend sind zu zählen und zu lizenzieren. Durch besagte Webanwendung und den damit nicht ermittelbaren Nutzerzahlen, reichen also die vorhandenen Lizenzen bei weitem nicht mehr. Das führt bei einem Audit in der Regel zu entsprechenden Nachforderungen seitens Oracle.

Im beschriebenen Fall wäre die einfachste Lösung, die rechtzeitige Umstellung von NUMS auf NUP gewesen. Die Umstellung kann 1:1 erfolgen und ist regelmäßig mit keinerlei Zusatzkosten verbunden. Voraussetzung ist jedoch, dass die NUMS Lizenzen noch unter Support stehen!

Haben auch Sie noch alte Oracle Lizenzen in Ihrem Bestand oder möchten wissen, ob Sie richtig und ausreichend lizenziert sind? Kein Problem. Unsere Lizenzprofis helfen gern schnell und unkompliziert weiter.

 

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