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Newsletter 08/2018 mit Sonderinfo zu Oracle Java



Sehr geehrte(r) Leser/innen,

wir konnten wieder hilfreiche Informationen für Sie zusammenstellen. Möchten Sie diesen Newsletter zukünftig nicht mehr erhalten, nutzen Sie bitte den Abmeldelink am Fuß der Email.

Viele Grüße, Ihr ASPICON Team


Ihre Ansprechpartner:

  • Dirk Richter
  • Jerome Raedler-Fahle
  • Marcel Heinrich

Tel.    +49.371.909515-100
Mail:  vertrieb(at)aspicon.de
Web: www.aspicon.de 

             


Die ersten Fakten zur kostenpflichtigen Nutzung von Java!

Viele haben sicherlich bereits gehört, dass Oracle für die kommerzielle Verwendung von Java (also jegliche Nutzung, die über die private Verwendung hinausgeht) ab 01.02.2019 eine Nutzungs- und Supportgebühr erheben wird. Jedoch sind einige Details zur kostenpflichtigen Nutzung von Java noch immer nicht eindeutig durch Oracle beantwortet. 

Im Folgenden haben wir deshalb den aktuellen Sachstand kurz zusammengefasst:

Java SE 8

  • Bis Januar 2019 werden Public Updates kostenfrei zur Verfügung gestellt.
  • Ab Februar 2019 wird für den Bezug von Updates eine kostenpflichtige Java SE (Desktop) Subscription benötigt.
  • Das nächste Long-Term-Support (LTS) Release ist Java SE 11.

Java SE 9

Dieses Release ist bereits desupported und wird von Oracle nicht mehr unterstützt.

Java SE 10

Für Java SE 10 läuft der Support im September 2018 aus.

Java SE 11

  • Im September 2018 soll Java SE 11 veröffentlicht werden.
  • Es wird dafür keine kostenfreien Public Updates mehr geben.
  • Für den Bezug der Updates ist eine kostenpflichtige Oracle Java SE (Desktop) Subscription erforderlich.

Diese Subscription beinhaltet die Nutzungslizenz auf Oracle JDK & kommerzielle Tools (Flight Recorder, Mission Control, MSI Installer) sowie den Zugang zu My Oracle Support mit den schon angesprochenen Patches und Updates.

Lizenzierung

  • Lizenziert werden müssen ALLE Java SE Entwicklungs-, Test- und Produktivumgebungen sowie ALLE Nutzer, die auf Systeme mit installierter Java Runtime Environment (JRE) zugreifen können.
  • Die Lizenzierung der Application Server erfolgt nach Prozessoren. Die Ermittlung der zu lizenzierenden Prozessoren erfolgt dabei nach dem bekannten Enterprise Edition Verfahren (Anzahl der Prozessoren * Anzahl Kerne * Core Faktor lt. Oracle Core Factor Table).
  • Für die Nutzung von Java in virtuellen Umgebungen gelten die bekannten Regeln - Soft Partitioning (bspw. VMware vSphere, Microsoft Hyper-V ) ist zur Reduzierung des Lizenzbedarfs nicht anerkannt. ALLE zugrundeliegenden physischen Server müssen lizenziert werden.
  • Für Desktop-Systeme wird die Named User Plus Metrik verwendet. Es sind ALLE Personen lizenzrechtlich zu berücksichtigen, die auf Systeme mit installierter JRE zugreifen können, unabhängig davon, ob sie es jemals tun.
  • Die Abrechnung der Java SE Subscription und Java SE Desktop Subscription erfolgt monatlich.
  • Als Standardlaufzeiten stehen ein, zwei oder drei Jahre zur Auswahl.
     

Beachten Sie auch unsere kommenden Newsletter u.a. zu diesem Thema!

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Microsoft SQL Server Vulnerability - Remote Code Execution Sicherheitslücke 2016 und 2017

Microsoft hat ein SQL Server Sicherheitsupdate für eine Remote Code Execution Sicherheitslücke veröffentlicht.

Diese Lücke erlaubt es Angreifern, Code im Kontext des SQL Server Datenbankdienst Accounts auszuführen. 

Vor dem Einspielen des Updates sollten Sie den SQL Server auf das aktuellste CU gepatcht haben.

Betroffen sind dabei die Versionen:

  • Microsoft SQL Server 2016 for x64-based Systems Service Pack 1
  • Microsoft SQL Server 2016 for x64-based Systems Service Pack 1 (CU)
  • Microsoft SQL Server 2016 for x64-based Systems Service Pack 2
  • Microsoft SQL Server 2016 for x64-based Systems Service Pack 2 (CU)
  • Microsoft SQL Server 2017 for x64-based Systems
  • Microsoft SQL Server 2017 for x64-based Systems (CU)

 

Vollständige News lesen >>>

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Oracle Critical Patch Update Juli 2018

Wir wollen an dieser Stelle an das Critical Patch Update für den Monat Juli erinnern, falls dieses inzwischen noch nicht eingespielt wurde. 

Das Critical Patch Update enthält Patches für 334 Sicherheitslücken, unter anderem für die Produkte Oracle Database Server, Oracle Fusion Middleware, Oracle MySQL, Oracle WebLogic Server, Oracle Java SE und Oracle VM Virtualbox.

Sowohl die Produkte Oracle Database Server mit 9.8, Oracle Enterprise Manager mit 9.8, Oracle MySQL mit 9.8, Oracle Fusion Middleware mit 9.8, Oracle Java SE mit 9.0 und Oracle VM Virtualbox mit 8.6 sind dringend zum Patchen empfohlen.

Die überwiegende Zahl der Exploits ist über alle Produkte hinweg über Netzwerk möglich. Bei dem Top Score Exploit der Oracle Datenbank sind die noch unter Support stehenden Datenbanken der Versionen 11.2.0.4, 12.1.0.2, 12.2.0.1, 18.1 und 18.2 betroffen. 

Mehr zum Oracle Critical Patch Update Juli 2018 >>>

 

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Oracle Database 18c für Linux, Windows und Solaris verfügbar!

Oracle hat das Datenbankrelease 18c (18.3.0) für die Plattformen Linux, Windows und Solaris veröffentlicht. 

Folgende 64bit-Versionen sind dabei zertifiziert und supported:

  • Oracle Linux 6 und 7
  • Oracle Solaris 10 und 11
  • Red Hat Enterprise Linux (RHEL) 6 und 7
  • SUSE Linux Enterprise Server 12 SP1 (SLES12)
  • Windows Server 2012 und 2016 sowie Windows 7, 8.1 und 10

Das Release für die Plattformen HP-UX Itanium, IBM AIX sowie IBM Linux on System z soll in den nächsten Wochen veröffentlicht werden. Die Installationsmedien können sowohl über das Oracle Technology Network (OTN) oder über die Oracle Software Delivery Cloud bezogen werden.

Gern stehen Ihnen die ASPICON Spezialisten bei der Migrationsplanung und -umsetzung zur Verfügung.

Weitere Informationen zur Oracle Datenbank >>>

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