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Tool-Tipp: Jira - Software erfolgreich planen, nachverfolgen und releasen

Die Information ist ein schnelllebiges Gut. Jeden Tag werden wir mit hunderten Informationen zugemüllt. Deshalb sind wir bestrebt uns auf das Wesentliche zu konzentrieren und nur substantiell nachhaltige Informationen bereitzustellen.

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Um Software erfolgreich planen, nachverfolgen und releasen zu können, werden Tools zur Unterstützung benötigt. Nach Möglichkeit soll es lediglich ein Werkzeug geben, das alle Anforderungen erfüllt und möglichst einfach angepasst werden kann. Die Software Jira des Herstellers Atlassian zählt dazu.

Aber was ist Jira? Streng betrachtet ist Jira eine Vorgangsverwaltung, die verschiedene Vorgangsarten wie Aufgaben, Anforderungen und Supporttickets verwaltet und deren Bearbeitung nachverfolgen kann.

Durch die Flexibilität und diverse Anpassungsmöglichkeiten hebt sich Jira von anderen Software-Lösungen ab. Alle Bildschirmmasken, Berechtigungen und Workflows können im jeweiligen Projekt angepasst und individualisiert werden. Im Gegensatz zu anderen Vorgangsverwaltungen legt sich Jira nicht auf ein spezielles Anwendungsgebiet fest, sondern kann für verschiedene Szenarien und Projekte verwendet und entsprechend konfiguriert werden.

 

Die Installation von Jira erfolgt auf einem zentralen Server, auf den alle Anwender zugreifen. Der Zugriff erfolgt über einen Webbrowser. Die Nutzerberechtigungen werden von einem Jira-Administrator zentral auf dem Server gepflegt. Nutzer können nicht nur lokal auf diesem Server angelegt werden. Es besteht ebenso die Möglichkeit der Synchronisation mit einem LDAP oder eDirectory Server.

Wie könnte ein Projekt in Jira aussehen?

Das Jira-Projekt bietet einen Überblick über alle relevanten Informationen zu Issues und die Möglichkeit, Reports zu erstellen. 

 

Die Projekt-Issues stellen alle Vorgänge eines Projektes dar. Dabei kann zwischen verschiedenen Stati (ToDo, Done, ... ) und den Versionen der zu erstellenden Software unterschieden werden.

 

Ein typischer Vorgang mit Jira sieht wie folgt aus:

 

Ein Issue enthält alle statischen Informationen wie Aufgabenbeschreibung, Version und Zeitvorgaben. Ebenso enthält er dynamische Informationen. Dazu zählen beispielsweise Kommentare von Nutzern, die gemeinsam an einem Problem / Vorgang arbeiten. Der 'Watcher' wird über Änderungen an diesem Issue informiert.

Sind alle Issues erstellt und den entsprechenden Versionen zugeordnet, wird eine Übersicht aller geplanten Versionen und der zugeordneten Issues in der 'Road Map' des Projektes dargestellt. Issues können jederzeit  zwischen den geplanten Versionen verschoben werden.

 

Die Release Notes aller schon veröffentlichten Versionen können im 'Change Log' hinterlegt werden: 

 

Eines der wichtigsten Instrumente für eine gute Projektplanung und -durchführung ist die kontinuierliche Auswertung der schon erledigten und offenen Aufgaben. Hierzu bietet Jira eine Reihe von Reports. 

 

Alle Versionen, unabhängig davon, ob diese schon veröffentlicht sind oder sich noch in Abarbeitung und Planung befinden, werden ebenfalls als Übersicht am Projekt zur Verfügung gestellt.

 

Das Jira-Dashboard bietet einen gesamten Überblick über alle Projekte und Vorgänge in Jira. Jeder Nutzer kann spezielle Dashboards anlegen oder auf globale Dashboards zurückgreifen. Es können einzelne Gadgets konfiguriert werden. Diese stellen relevante Informationen über spezielle Projekte, Aufgaben oder Aktivitäten dar. 

 

Ein ebenso nützliches Feature ist die Suche über Issues. Hierzu definiert sich der Nutzer selbst Filter und speichert diese für die Wiederverwendung ab. Ebenso kann er seine Suchfilter anderen Nutzern zur Verfügung stellen. 

 

Fazit

Jira ist ein komplexes Werkzeug, das genau dadurch sehr flexibel einsetzbar ist. Durch verschiedene Erweiterungen kann Jira noch weiter personalisiert werden. Jira hilft dabei, Prozesse übersichtlicher zu gestalten, einzelne Vorgänge transparent darzustellen und den Workflow innerhalb eines Projektes zu verbessern.