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Mut zur Lücke? Mit Dbvisit Zero Data Loss nicht nötig

Headergrafik Dbvisit Zero Data Loss

Was, wenn du dich in puncto Disaster Recovery nicht mehr zwischen einem langen Rück­sprung­fens­ter und einer möglichst kleinen Da­ten­lü­cke ent­schei­den müsstest? Genau das ver­spricht Dbvisit mit “Zero Data Loss” – ab heute offiziell verfügbar, auch für Oracle Database Standard Edition 2. Das neue Feature lässt sich nahtlos in ein be­stehen­des Disaster-Recovery-Konzept in­te­grie­ren und bringt den RPO* deiner Oracle Database nahe an null. Kein Kom­pro­miss mehr zwischen Si­cher­heit und Aktualität.

Als Dbvisit Platinum Partner konnten wir uns bereits vor dem of­fi­zi­el­len Launch intensiv mit dem neuen Feature aus­ein­an­der­set­zen. Pünktlich zur heutigen Ver­öf­fent­li­chung ordnen wir die Lösung für dich ein: Was sich gegenüber den bis­he­ri­gen Mög­lich­kei­ten ändert, welche Vorteile das Tool konkret bringt – und wann ein RPO nahe null überhaupt sinnvoll ist.

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*RPO (Recovery Point Objective) = Daten (Wie viel Da­ten­ver­lust ist to­le­rier­bar?)
  RTO (Recovery Time Objective) = Zeit (Wie lange darf die Aus­fall­zeit dauern?)

Dbvisit Platinum Reseller - Logo

Dein Si­cher­heits­netz hat Lücken

Machen wir einen kurzen Ausflug in die Praxis: Der Auftrag ist bestätigt, wichtige In­for­ma­tio­nen erfasst, die Zahlung verbucht, der Wa­ren­be­stand ak­tua­li­siert – zumindest sollte es so sein. Doch dann fällt die Datenbank aus. Nach dem Wechsel auf das Standby-System fehlen plötzlich die letzten Minuten.

Was zunächst nach einer über­schau­ba­ren Da­ten­lü­cke klingt, kann schnell zum ge­schäfts­kri­ti­schen Problem werden: Welche Aufträge sind betroffen? Welche In­for­ma­tio­nen fehlen? Welche Buchungen wurden noch ver­ar­bei­tet? Stimmen Wa­ren­be­stand und Sys­tem­be­stand überein? Und wie lassen sich die fehlenden In­for­ma­tio­nen überhaupt voll­stän­dig re­kon­stru­ie­ren und feh­ler­frei zurückspielen?

Aus wenigen Minuten Da­ten­ver­lust können so Stunden manueller Recherche entstehen – inklusive Be­triebs­un­ter­bre­chun­gen, un­zu­frie­de­ner Kunden, re­gu­la­to­ri­scher Her­aus­for­de­run­gen und Kosten, die sich nur schwer beziffern lassen.

Genau hier liegt die Schwach­stel­le klas­si­scher Standby-Lösungen. Eine Standby-Datenbank ist zwei­fel­los eine wichtige Ab­si­che­rung für ge­schäfts­kri­ti­sche Oracle-Systeme. Ein bewusst kon­fi­gu­rier­ter Zeit­ver­satz kann sogar sinnvoll sein – etwa um bei logischen Da­ten­bank­feh­lern oder ver­se­hent­li­chen Än­de­run­gen ein zu­sätz­li­ches Rück­sprung­fens­ter zu schaffen.

Der Haken:

Bei einem un­ge­plan­ten Ausfall kann zwischen Produktiv- und Standby-System eine Da­ten­lü­cke von mehreren Minuten entstehen. Und genau diese Lücke wird bei ge­schäfts­kri­ti­schen und trans­ak­ti­ons­in­ten­si­ven An­wen­dun­gen schnell un­an­ge­nehm – und teuer.

Weniger Da­ten­lü­cke? Bisher nur mit Kompromissen

Wer diese Da­ten­lü­cke bei seiner Oracle Datenbank möglichst klein halten wollte, musste bislang abwägen.

Option 1: Da­ten­ver­lust im Mi­nu­ten­be­reich akzeptieren.

Die klas­si­sche StandbyMP-Ab­si­che­rung über ar­chi­vier­te Redo Logs ist bewährt und zu­ver­läs­sig. Zwischen dem letzten ver­füg­ba­ren Da­ten­stand auf dem Standby und dem Zeitpunkt eines un­ge­plan­ten Ausfalls kann aber eine Da­ten­lü­cke von mehreren Minuten entstehen. Die Krux an der Sache: Auch ein Ausfall von nur wenigen Minuten kann einen Ar­beits­auf­wand von mehreren Stunden nach sich ziehen zur Wie­der­her­stel­lung der Daten. Denn nach einem Ausfall geht es nicht nur darum, wie schnell Datenbank und An­wen­dun­gen wieder verfügbar sind. Das Iden­ti­fi­zie­ren, Ab­glei­chen und ge­ge­be­nen­falls Re­kon­stru­ie­ren fehlender Daten kann deutlich länger dauern, als die tech­ni­sche Wie­der­her­stel­lung selbst.

Option 2: Eine in­di­vi­du­el­le Lösung aufbauen

Bei­spiels­wei­se über zu­sätz­li­che Storage- oder andere Re­pli­ka­ti­ons­me­cha­nis­men. Das kann funk­tio­nie­ren, bedeutet aber zu­sätz­li­che Kom­ple­xi­tät, War­tungs­auf­wand, Know-how und Ei­gen­ver­ant­wor­tung für die IT.

Option 3: Auf En­ter­pri­se-Tech­no­lo­gien setzen

Wer mit Oracle-Bord­mit­teln einen sehr niedrigen RPO erreichen wollte, landete früher schnell bei der Oracle En­ter­pri­se Edition. Und damit bei ent­spre­chend höheren Lizenzkosten.

Option 2: Eine in­di­vi­du­el­le Lösung aufbauen

Bei­spiels­wei­se über zu­sätz­li­che Storage- oder andere Re­pli­ka­ti­ons­me­cha­nis­men. Das kann funk­tio­nie­ren, bedeutet aber zu­sätz­li­che Kom­ple­xi­tät, War­tungs­auf­wand, Know-how und Ei­gen­ver­ant­wor­tung für die IT.

Option 3: Auf En­ter­pri­se-Tech­no­lo­gien setzen

Wer mit Oracle-Bord­mit­teln einen sehr niedrigen RPO erreichen wollte, landete früher schnell bei der Oracle En­ter­pri­se Edition – und damit bei ent­spre­chend höheren Lizenzkosten.

Kurz gesagt waren deine Mög­lich­kei­ten bisher:

Da­ten­ver­lust ak­zep­tie­ren, Kom­ple­xi­tät ak­zep­tie­ren oder höhere Kosten akzeptieren.

Von 90 auf 100 in unter einer Sekunde

Genau hier macht Dbvisit jetzt Schluss mit “entweder…oder”. Statt das bewährte StandbyMP-Verfahren zu ersetzen, ergänzt die neue Funktion einen zweiten Über­tra­gungs­weg: Während ar­chi­vier­te Redo Logs weiterhin re­gel­mä­ßig an das Standby-System über­tra­gen und dort an­ge­wen­det werden, überträgt Zero Data Loss die laufenden Än­de­run­gen aus den Online Redo Logs kon­ti­nu­ier­lich und nahezu in Echtzeit. In ge­eig­ne­ten Um­ge­bun­gen sinkt der RPO dadurch von mehreren Minuten auf unter eine Sekunde.

Beide Über­tra­gungs­we­ge arbeiten dabei un­ab­hän­gig von­ein­an­der. Wird die kon­ti­nu­ier­li­che Ver­bin­dung un­ter­bro­chen, bleibt die be­stehen­de Über­tra­gung der ar­chi­vier­ten Redo Logs als zu­sätz­li­che Ab­si­che­rung erhalten. Auch am grund­sätz­li­chen StandbyMP-Betrieb ändert sich nichts: Swit­cho­ver, Failover, DR-Tests und Re­syn­chro­ni­sa­ti­on funk­tio­nie­ren weiterhin nach dem bekannten Prinzip.

Für be­stehen­de StandbyMP-Um­ge­bun­gen bedeutet das: Die Da­ten­lü­cke wird drastisch kleiner, ohne das Disaster-Recovery-Konzept grund­sätz­lich neu auf­zu­bau­en. Im Idealfall heißt das für dich: Nach einem Ausfall musst du nicht erst mi­nu­ten­lan­ge Da­ten­lü­cken re­kon­stru­ie­ren, sondern kannst deutlich näher am tat­säch­li­chen letzten Da­ten­stand weiterarbeiten.

Grafik: Wie Zero Data Loss funktioniert
Quelle: Dbvisit

Braucht wirklich jede Datenbank Zero Data Loss?

Jetzt kommen wir zum ei­gent­li­chen Knack­punkt. So be­geis­tert wir von der neuen Mög­lich­keit sind: Die Frage, ob deine Datenbank Zero Data Loss braucht, kannst du nur selbst für dich be­ant­wor­ten. Denn ent­schei­dend ist nicht, was technisch möglich ist, sondern was dein Ge­schäfts­pro­zess ver­kraf­tet oder eben auch nicht verkraftet.

Bei einem internen System können einige Minuten Da­ten­ver­lust mög­li­cher­wei­se ak­zep­ta­bel sein. Anders sieht es aus, wenn kon­ti­nu­ier­lich ge­schäfts­kri­ti­sche Trans­ak­tio­nen entstehen:
Im Finanz- und Ver­si­che­rungs­we­sen können fehlende Trans­ak­tio­nen fachliche und re­gu­la­to­ri­sche Kon­se­quen­zen haben. Im E‑Commerce und Handel können Be­stel­lun­gen oder Zahlungen betroffen sein. In Logistik und Just-in-Time- oder Just-in-Sequence-Pro­duk­ti­on können digitale Bestände und tat­säch­li­che Waren- oder Ma­te­ri­al­be­we­gun­gen aus­ein­an­der­lau­fen. Und im Ge­sund­heits­we­sen können fehlende oder veraltete In­for­ma­tio­nen un­mit­tel­ba­re Aus­wir­kun­gen auf die Ver­sor­gung und Be­hand­lung haben.

Die wich­tigs­te Frage, die du dir deshalb stellen musst lautet:

Wie viel Da­ten­ver­lust können deine Ge­schäfts­pro­zes­se tat­säch­lich ver­kraf­ten? Denn der ei­gent­li­che Mehrwert der Lösung liegt nicht in der Zahl „RPO unter 1 Sekunde“. Er liegt in dem, was dadurch mög­li­cher­wei­se nicht mehr verloren geht, wie wichtig diese In­for­ma­tio­nen für dein Geschäft sind und welchen Wie­der­her­stel­lungs­auf­wand du dir sparst.

Weniger Da­ten­lü­cke, mehr Si­cher­heit im Betrieb

Zu­sam­men­ge­fasst lässt sich sagen: Das neue Dbvisit Tool sorgt dafür, dass ge­schäfts­kri­ti­sche Daten, die un­mit­tel­bar vor einer Störung ent­stan­den sind, mit deutlich höherer Ak­tua­li­tät auf dem Standby-System zur Verfügung stehen.

Das sorgt für:

  • Weniger verlorene Trans­ak­tio­nen
    Je kleiner die Da­ten­lü­cke zwischen Primär- und Standby-System ist, desto weniger ge­schäfts­kri­ti­sche Vorgänge können bei einem Ausfall verloren gehen und desto geringer sind die Aus­wir­kun­gen auf die Datenintegrität.

  • Weniger Aufwand nach einem Ausfall
    Je kleiner die Da­ten­lü­cke, desto weniger muss an­schlie­ßend gesucht, ab­ge­gli­chen oder manuell re­kon­stru­iert werden.

  • Weniger Kom­ple­xi­tät für die IT
    Statt eine in­di­vi­du­el­le Re­pli­ka­ti­ons­lö­sung auf­zu­bau­en und dauerhaft selbst zu betreiben, wird die be­stehen­de StandbyMP-Umgebung um eine stan­dar­di­sier­te und sup­port­e­te Funktion erweitert.

  • Oracle Database Standard Edition 2 bleibt eine echte Option
    Für einen RPO nahe null muss nicht allein deshalb auf die En­ter­pri­se Edition ge­wech­selt werden. Dbvisit po­si­tio­niert StandbyMP aus­drück­lich als En­ter­pri­se-Class-DR für Oracle Database SE 2 und stellt dem die deutlich höheren Oracle-Li­zenz­kos­ten gegenüber.
Screenshot Zero Data Loss

Unsere Ein­ord­nung

Zero Data Loss schließt aus unserer Sicht eine bisherige Lücke für Oracle Database Standard Edition 2. Wer den RPO bisher vom Mi­nu­ten­be­reich in Richtung null bringen wollte, musste dafür meist kom­ple­xe­re oder kos­ten­in­ten­si­ve­re Al­ter­na­ti­ven in Kauf nehmen.

Die Kom­bi­na­ti­on aus RPO unter einer Sekunde, einfacher In­te­gra­ti­on in das be­stehen­de StandbyMP-Konzept und einer stan­dar­di­sier­ten, sup­port­e­ten Lösung macht die Er­wei­te­rung ins­be­son­de­re für kritische Oracle-SE2-Um­ge­bun­gen interessant.

Als Dbvisit Platinum Partner be­schäf­ti­gen wir uns bei ASPICON seit vielen Jahren mit StandbyMP und Disaster-Recovery-Konzepten für Oracle-Da­ten­ban­ken. Mit dem Launch von Zero Data Loss verändert sich die Aus­gangs­la­ge für Oracle Database Standard Edition 2 jetzt drastisch. Wenn du einen RPO im Mi­nu­ten­be­reich bislang als un­ver­meid­ba­ren Kom­pro­miss ak­zep­tiert hast, solltest du diese Annahme jetzt neu bewerten.

Es ist Zeit, Disaster Recovery für Oracle Database Standard Edition 2 neu zu denken.
Wir helfen dir gern dabei. 
Es ist Zeit, Disaster Recovery für Oracle Database Standard Edition 2 neu zu denken.
Wir helfen dir gern dabei. 

Hier findest du weitere Infos rund um » Dbvisit StandbyMP von deinem
Dbvisit Platinum Partner.

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